Das neue Office 2007 Paket bietet neben neu konzipierten GUI-Elementen und einem neuen Look&Feel viele weitere Neuerungen, von denen ich heute eine der aus meiner Sicht interessantesten kurz vorstellen möchte.
Ab der neuen Office Version werden Dokumente zum ersten Mal standardmäßig in dem XML-basierten Datenformat OfficeXML gespeichert. In diesem Format gespeicherte Office-Dokumente bestehen aus einer Reihe von XML-Dateien und zugehörigen Projekt-Dateien (wie z.B. Bilder), die anschließend im Falle von z.B. Word 2007 als .docx oder .docm Dateien (ZIP-)komprimiert werden. Dieses neue, offene Datenformat vereinfacht z.B. die automatische Erstellung und Bearbeitung von Office-Dokumenten sowie deren Integration in die unternehmensweite Prozess-Landschaft. Ein weiterer Vorteil dieses neuen Speicherformats liegt in den Möglichkeiten, die z.B. durch Schemavalidierungen und Stylesheet-Transformationen gegeben sind. So lassen sich Office-Dokumente über entsprechende Tranformations-Regeln für prinzipiell fast beliebige Ausgabeformate automatisch aufbereiten.
Zusammen mit den Möglichkeiten, die sich aus der Integration eigener .NET-Assemblies (Stichwort: Visual Studio Tools für Office (VSTO)) in Office-Dokumente bzw. Applikationen ergeben (z.B. die Suche in lokalen Datenbanken aus einer Excel-Tabelle heraus), lassen sich hieraus zahlreiche interessante und zum Teil neue Nutzungsszenarien der Office-Applikationen entwickeln.
Wer die Office 2007 Beta-Version testen möchte, kann sich auf den Microsoft-Seiten bis zum 31. Oktober registrieren und gegen eine geringe Downloadgebühr herunterladen und testen. Die Beta-Version kann bis zum 01. Februar 2007 getestet werden.