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C#: C# (sprich CiScharp) ist eine mit dem .NET-Framework eingeführte .NET Sprache. Die Syntax sowie viele Sprachkonstrukte und -konzepte von C# ähneln denen von C++ oder Java.
CAS (Code Access Security): Code Access Security bezeichnet ein Sicherheitskonzept des .NET Frameworks. Die Idee hinter diesem Konzept besteht darin, Anwendungen in Abhängigkeit bestimmter Merkmale Rechte zur Ausführung bestimmter Operationen zu geben. Zu diesen Merkmalen einer Anwendung gehören z.B. die Herkunft (lokal, Internet, Intranet) oder der Autor eines Assemblies. Dieses Sicherheitskonzept wird durch die Common Language Runtime (CLR) realisiert, die zur Laufzeit die Assembly-Merkmale evaluiert, mit den Sicherheitseinstellungen des Systems abgleicht und anschließend die Ausführung bestimmter Operationen verhindert oder erlaubt.
verwandte Glossar-Einträge:relevante ZfS-Dokumente:CCW (COM Callable Wrapper): Über den COM Callable Wrapper sind COM-Objekte in der Lage auf .NET-Assemblies zu zugreifen. CCW dient damit der Interoperabilität zwischen COM und .NET.
CIL (Common Intermediate Language): Die Common Intermediate Language ist eine Zwischensprache, die von der Common Language Runtime (CLR) in Maschinencode übersetzt und zur Ausführung an das Betriebssystem übergeben wird. Die .Net-Sprachcompiler übersetzen den Quellcode der Assemblies nicht direkt in nativen Maschinencode, sondern in diese Zwischensprache. Dieses Konzept erlaubt zum einen die Plattformunabhängikeit der Programmiersprachen und zum anderen den Einsatz verschiedener Programmiersprachen für eine Ausführungsumgebung. CIL wird in der Literatur auch häufig als MSIL (Microsoft Intermediate Language) oder einfach als IL (Intermediate Language) bezeichnet.
verwandte Glossar-Einträge:CLI (Common Language Infrastructure): Die Common Language Infrastructure ist die Bezeichnung für einen ISO/IEC/ECMA-Standard, der von Microsoft initiiert wurde. Kerninhalt dieses Standards ist die Spezifikation eines Systems, das eine sprach- und plattformunabhängige Anwendungsentwicklung und -ausführung ermöglicht.
Neben der MS Umsetzung dieses Standards als .NET-Framework existieren weitere Implementierungen für z.B. Unix/Linux-Derivate und MacOS-Systeme. Die bekannteste ist sicherlich Mono für Linux/Unix.
Zum Zeitpunkt, als dieses Dokument verfasst wurde, ist die Version 4 vom Juni 2006 die aktuelle Standard-Version. Der ECMA-Standard ist erhältlich unter http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-335.htm.
verwandte Glossar-Einträge:CLR (Common Language Runtime): Die CLR ist die .NET-Implementierung des Virtual Execution Systems des "Common Language Infrastructure"-Standards und damit das Herzstück des .NET-Frameworks. Die CLR dient u.a. dafür, Assemblies in Maschinencode zu übersetzen und dem Betriebssystem zur Ausführung zu übergeben. Weitere Aufgaben der CLR sind die Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien, Typsicherheitsprüfungen, Speicher- und Codeverwaltung.
verwandte Glossar-Einträge:CLS (Common Language Specification): Die Common Language Specification umfasst einen Teil des CTS und stellt zusammen mit einigen Regeln damit eine wichtige Grundlage der .NET-Sprachen dar. Alle in der CLS definierten Typen müssen von jeder .NET-Sprache unterstützt werden. Somit wird die Interoperabilität der verschiedenen .NET-Sprachen gewährleistet.
Genau wie das Common Type System (CTS) ist auch die CLS ein Teil des CLI-Standards.
verwandte Glossar-Einträge:Code Group (Tree): Die Policy Levels des .NET-Framework, die zur Konfiguration der .NET-Sicherheitseinstellungen dienen, beinhalten hierarchisch, in einem Baum organisierte Code Groups.
Jede Code Group besteht aus einer sogenannten Membership-Condition und einem Permission Set. Die Membership-Condition formuliert eine Bedingung, die an die Evidence eines Assemblies geknüpft ist.
Die Prüfung dieser Bedingung erfolgt zur Laufzeit durch die Common Language Runtime (CLR) für jedes auszuführende Assembly. Ein Beispiel für eine solche Bedingung ist die Prüfung, ob der Ladeort eines Assemblies einer bestimmten URL entspricht.
Als Permission Set werden verschiedene Ausführungsrechte zusammengefasst, die ein Assembly erhält, falls es die Membership-Condition der Code Group erfüllt. So kann z.B. sichergestellt werden, dass alle Assemblies von zfs.fit.fraunhofer.de/downloads Rechte zum Schreiben und Lesen lokaler Dateien erhalten.
Die Knoten des Code Group Trees werden ihrer Baumposition entsprechend traversiert. Die Kondition eines Knotens wird immer nur dann geprüft, falls die Bedingung seines Vaterknotens wahr war.
verwandte Glossar-Einträge:relevante ZfS-Dokumente:COFF (Common Object File Format): siehe
PE-Header Compiler: Compiler wurde in dieses Glossar aufgenommen, weil diesem Begriff im Kontext des .NET-Frameworks ein besonderer Stellenwert zukommt. Auf der einen Seite existieren die zahlreichen Sprach-Compiler, die den Assembly-Quellcode in die .NET-Zwischensprache übersetzen (CIL). Grundsätzlich haben alle .NET Sprachen (C#, J++, VB.NET etc.) einen eigenen Sprachcompiler. Auf der anderen Seite sorgt der Just In Time Compiler der CLR für die Übersetzung des Zwischencodes in Maschinencode.
verwandte Glossar-Einträge:CTS (Common Type System): Das Common Type System ist ein Herzstück des .NET-Frameworks. Das CTS umfasst eine Definition aller durch die Common Language Runtime ausführ- und interpretierbaren Typen.
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