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GAC (Global Assembly Cache): Der Global Assembly Cache ist ein globales Verzeichnis, in das so genannte public Assemblies installiert werden können. Im GAC installierte Assemblies können systemweit von allen .NET-Applikationen genutzt werden. Im Gegensatz zu klassischen DLLs können auch unterschiedliche Versionen des gleichen Assemblies parallel in den GAC installiert werden.
verwandte Glossar-Einträge:relevante ZfS-Dokumente:GC (Garbage Collector):
Der Garbage Collector ist Teil der Common Language Runtime (CLR) und dient zur automatischen Speicherverwaltung. Hauptaufgabe des Garbage Collectors ist dabei die Identifikation nicht mehr verwendeter
Objekte im Hauptspeicher und der anschließenden Freigabe der belegten Speicherressourcen.
Für die Verwaltung der Heap-Speicherbereiche (Referenztypen) nutzt der Garbage Collector einen so genannten Reference Tracing Algorithmus (Mark and Compact),
mit dem alle auf dem Heap gespeicherten, über einen gültigen Verweis noch erreichbaren Objekte markiert und anschließend alle nicht markierten Objekte gelöscht werden.
Gleichzeitig werden die Speicherbereiche des Heaps dabei so defragmentiert, dass belegter Speicherplatz nach Möglichkeit als zusammenhängender Block zusammengefasst wird.
Vor dem Löschen der Objekte versucht der Garbage Collector, diese zu finalisieren. Dazu wird die Destruktor-Methode eines Objekts aufgerufen (falls vorhanden),
um z.B. bestehende Datenbankverbindungen zu schließen oder andere Systemressourcen (z.B. Dateien) freizugeben. Allerdings ist nicht gewährleistet, dass der Garbage Collector
tatsächlich den Destruktor eines Objekts aufruft.
Der belegte Stack-Speicherbereich für Wertetypen hingegen wird sofort dann wieder freigegeben, sobald der Block, in dem ein Wertetyp definiert ist,
abgearbeitet wurde (z.B. am Ende einer Methode).
Der Prozess der Garbage Collection findet automatisch statt, (spätestens) wenn der für eine Speicheranforderung benötigte Speicherplatz nicht ausreicht.
Mit der statischen Methode GC.Collect(); kann man den Prozess jedoch auch manuell starten.
verwandte Glossar-Einträge:GDI, GDI+ (Graphical Device Interface):
Das Graphical Device Interface ist eine Programmierschnittstelle, die es ermöglicht,
Zeichenoperationen auf Grafikausgabegeräten wie z.B. Grafikkarte und Drucker auszuführen.
Das GDI ist ein Teil des Windows-Betriebssystems, das den Zugriff auf die Hardware über die entsprechende Win32-API zur Verfügung stellt.
Die grafischen Steuerelemente der Windows-Forms werden über das GDI+ auf dem Bildschirm dargestellt, während die Steuerelemente der Windows Presentation
Foundation (WPF) DirectX für die Bildschirmdarstellung nutzen.
verwandte Glossar-Einträge:relevante ZfS-Dokumente:GUI (Graphical User Interface): Als Graphical User Interface bezeichnet man die grafische Benutzerschnittstelle, über die ein Anwender mit einem System (z.B. Desktop-Applikation, Webseite etc.) interagieren kann. Typische Elemente eines GUI sind z.B. Schaltknöpfe (Button), Eingabefelder, Listen und Fenster.
Im .NET-Framework werden die wichtigsten GUI-Elemente im Wesentlichen in den Bibliotheken System.Windows.Forms (Windows-Steuerelemente) und System.Web.UI.WebControl (Web-Steuerelemente) gekapselt.
Darüber hinaus bietet das .NET-Framework seit der Version 3.0 mit der Windows Presentation Foundation (WPF) eine weitere, auf DirectX basierende Präsentationsschnittstelle. Diese bietet neben neuen grafischen und multimedialen Objekten (z.B. 3D-Objekte sowie die Ausgabe von Video und Audio) eine XML-basierte, deklarative Sprache zur Beschreibung der Benutzerschnittstellen (eXtensible Application Markup Language, XAML).
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