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Das .NET-Glossar

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P

Parallel LINQ (PLINQ): PLINQ ist ein aktuelles Projekt, um LINQ-Abfragen zu parallelisieren (z.B. für den Einsatz auf Multikern-Prozessoren).



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PE-Header (Portable Execution Header, Executable Header, Portable Executable File Format): PE-Header ist eine Beschreibung für die Struktur eines Datei-Headers. Das PE-Dateiformat ist eine Implementierung des Common Object File Format (COFF) Standards, den auch .NET-Assemblies in modifizierter Weise nutzen (angereichert um einige .NET-spezifische Erweiterungen wie z.B. einen CLR-Header).

Beim Laden einer .NET-Assembly überprüft das Betriebssystem, um welchen Typ einer ausführbaren Datei es sich handelt. Diese Information wird im Header der Assembly kodiert. Der Header enthält auch die Information, welcher Laufzeithost für das Laden der Common Language Runtime (CLR) genutzt werden muss und wo sich der Eintrittspunkt der Applikation befindet.

Für 32-Bit-Systeme wird das PE32-Format, für 64-Bit-Systeme das PE32+-Format verwendet. Der Wortbestandteil "Portable" ist im Übrigen darauf zurückzuführen, dass dieses Format für alle 32-Bit-Windowssysteme Gültigkeit besitzt
(vgl. dazu auch den englischsprachigen Wikipedia-Artikel Portable Executable).



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Permission (Permission Set): eine Permission bezeichnet im Rahmen der Code Access Security (CAS) ein Recht zur Ausführung einer bestimmten Operation. Dieses Recht wird einem Assembly zur Laufzeit von der CLR gewährt oder verweigert. Als Entscheidungsgrundlage für die Gewährung oder Verweigerung bestimmter Rechte dient der CLR die sogenannte Evidenz eines Assemblies.

Standardmäßig werden eine Vielzahl von Operationen über Permissions verwaltet. So z.B.:

  • Dateizugriffe
  • Zugriff auf Drucker
  • Registry-Zugriffe
  • Web-Zugriffe
  • u.v.m.

Als granted Permission Set bezeichnet man die finale Menge der Ausführungsrechte, die ein Assembly als Ergebnis der Prüfung der CAS-Sicherheitseinstellungen erhält.



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Policy Level (PL): Policy Levels sind Teil der Code Access Security (CAS). Die Policy Levels enthalten die Sicherheitseinstellungen für .NET-Anwendungen. Dort ist konfiguriert, welche Operationen von welchen Assemblies ausgeführt werden dürfen. Assemblies werden dabei durch ihre Evidenz beschrieben. Insgesamt unterscheidet das .NET-Framework vier verschiedene Policy Levels: 1. Enterprise Policy Level (zur unternehmensweiten Sicherheitskonfiguration), 2. Machine Policy Level (zur lokalen Sicherheitskonfiguration), 3. User Policy Level (Sicherheitskonfiguration eines Anwenders), 4. Application Domain Policy Level (Konfiguration einer Application Domain).



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Private Assembly: Als private Assembly kennzeichnet man Assemblies, die nicht in den GAC installiert werden. Diese Assemblies stehen nur einzelnen Anwendungen zur Verfügung. Private Assemblies müssen nicht installiert werden. Ihre Nutzung setzt lediglich ein Kopieren in das Anwendungsverzeichnis voraus (oder in ein Unterverzeichnis).



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Private Key (privater Schlüssel): Der private Key eines Assemblies dient zur Signierung eines Shared Assemblies. Während das Gegenstück, der öffentliche Schlüssel, zusammen mit dem Assembly ausgeliefert wird, verbleibt der private key immer beim Autor des Assemblies.



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Public Assembly (Shared Assembly, öffentliches Assembly): Als public Assemblies werden Assemblies bezeichnet, die in den Global Assembly Cache installiert werden. Public Assemblies können damit von allen .NET-Anwendungen genutzt werden. Public Assemblies haben einen Strong Name, über den sie eindeutig identifiziert und authentifiziert werden können.



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Public Key (öffentlicher Schlüssel): Der öffentliche Schlüssel eines Assemblies dient zur Signierung und zur anschließenden Authentifizierung eines Shared Assemblies. Ein Teil des öffentlichen Schlüssels wird in das Manifest des Assemblies eingetragen. Mit diesem wird die Signatur des Assemblies zur Laufzeit geprüft und damit authentifiziert. Das Gegenstück zum öffentlichen Schlüssel ist der private Schlüssel. Dieser verbleibt beim Hersteller des Assemblies und dient zur Signierung.



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Public Key Token: Ein Public Key Token leitet sich aus dem Public Key einer Assembly ab (genauer gesagt aus dem Hashwert des öffentlichen Schlüssels). Der Public Key Token wird dazu verwendet, um eine referenzierte Assembly eindeutig zu identifizieren. Mitunter kann es vorkommen, dass zwei unterschiedliche Public Assemblies den gleichen Namen, die gleiche Versionsnummer sowie die gleiche Länderkennung besitzen. Ein drittes Assembly, das nun eine der beiden gleichnamigen und doch verschiedenen Assemblies aus dem GAC referenziert, benötigt eine Möglichkeit, das Assembly eindeutig zu referenzieren. Diese Möglichkeit bietet der Public Key Token, der zusammen mit dem Namen, der Versionsnummer und Länderkennung in das Manifest der referenzierenden Assembly eingetragen wird. So kann die CLR das Assembly eindeutig identifizieren, das referenziert und schließlich in den Speicher geladen wird.



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